Paris 2008

Samstag

Wir brachen sehr früh auf und erreichten am Mittag nach gut sechs Stunden Fahrt Bussy Saint Georges (bei Paris).

Nach einem guten Mittagessen begann gegen 14.30 Uhr der Lehrgang. Wir begannen mit einem gemeinsamen Aufwärm-Training mit Meister Tu. Danach wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Schüler bis einschließlich 3. Cap wurden in der Übung “Einer gegen Zwei” unterrichtet. Die zweite Gruppe ab Gelbgurt übte die Messerquyen. Zum Abschluss des Trainings zeigte uns Meister Tu vietnamesische Massagetechniken zur Revitalisierung der Beine. Dies war außerordentlich interessant für uns, weil wir damit bisher noch keine Erfahrung hatten. Anschließend bezogen wir unsere Hotels und gingen dann gemeinsam zum Abendessen.

Trotz der Sprachbarriere (der gesamte Lehrgang fand in Französisch statt), haben wir viel Neues gelernt, denn die Franzosen waren sehr hilfsbereit und übersetzten für uns eifrig ins Englische oder sogar ins Deutsche. Vieles vermittelten uns die Meister auch “ohne Worte”.

Sonntag

Heute fand der zweite Teil des Lehrgangs statt. Nach einem gemeinsamen Aufwärm-Training wurden wir in drei Gruppen eingeteilt. Die Schüler bis einschließlich 1. Cap beendeten die Übung “Einer gegen Zwei”. Die Schüler der Stufe 2. und 3. Cap begannen nun mit dem Üben der Messerquyen. Die dritte Gruppe ab Gelbgurt vertiefte die bereits am Vortag geübte Messerquyen.

Der Lehrgang wurde mit einer Ansprache der Meister offiziell beendet, wobei wir aufgrund unseres Sprachdefizits leider nicht allzuviel verstanden haben. Gemeinsam mit einigen anderen Lehrgangsteilnehmern gingen wir, nach dem wir uns frisch gemacht hatten, in ein vietnamesisches Restaurant, wo wir sehr gut gegessen haben. Danach begaben wir uns auf den Heimweg.

Die lange Fahrt nach Frankreich hat sich für uns gelohnt, denn es war ein sehr schöner Lehrgang. Wir konnten an diesem Wochenende viele neue und interessante Erfahrungen machen. Aufgefallen ist uns dabei die hohe Trainingsmotivation der Franzosen. Trotz sprachlicher Barrieren waren wir wie eine große Familie. Wir fühlten uns sehr wohl in der Gruppe und freuen uns schon auf den nächsten Lehrgang in Frankreich.

Stefan Wirbatz (3.Cap)

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